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Termine Sozialforum Bautzen

JUN
4

04.06.2012
19:00 - 20:30
Stammtisch der Initiative BGE

JUN
6

06.06.2012
18:00 - 20:00
Stammtisch Sozialforum

JUL
2

02.07.2012
19:00 - 20:30
Stammtisch der Initiative BGE

JUL
4

04.07.2012
18:00 - 20:00
Stammtisch Sozialforum

AUG
1

01.08.2012
18:00 - 20:00
Stammtisch Sozialforum

Gäste sind gerne eingeladen am Stammtisch des Sozialforum teilzunehmen.

Sozialforum Bautzen
03
May
2012
5. Bautzener Sozialforum 2012 | Drucken |  E-Mail

Das Regionale Bautzener Sozialforum möchte bürgerliches Engagement für mehr Demokratie und Solidarität fördern. Es folgten der Aufforderung „Zukunft mitgestalten“ ca. 60 Interessenten. Der Grundgedanke, heutige Probleme mit bewährten alten Mitteln zu lösen, stand im Mittelpunkt der Eingangsworte und der vier Gesprächskreise.

 

Welche Anregungen brachten die Eingangsgedanken?

Frau Dr. Elka Tschernokoshewa bezeichnete bürgerliche Teilhabe an der Gestaltung der gemeinsamen Zukunft als hohen Wert. Sehr interessant waren ihre Gedanken zum Vertrauen als notwendige Voraussetzung des Lebens. Dabei geht es nicht nur um Vertrauen zwischen Gleichgesinnten und Gleichgestellten, sondern gerade um Vertrauen zu Fremden, zu anderen sozialen Gruppen, zu anders Lebenden.

 

Im Forum stellten Experten die Themen der 4 Gesprächskreise vor:

Arno Glauch gab Einblicke in die Möglichkeiten einer solidarischen Wirtschaft und die Vorteile für regionale Wirtschaftskreisläufe durch das Regionalgeld „Der Lausitzer“. Carola Birrer stellte ihre Erfahrungen mit dem Spreequell-Tauschring vor und betonte, dass ein Tauschring Selbst- und Nachbarschaftshilfe geldlos fördert. Dirck Rothe nannte Beispiele für Patenschaften und zeigte sich überzeugt, dass Patenschaften das soziale Klima positiv verändern kann. Das Mit- und Füreinander wird gestärkt und persönliche Kontakte aufgebaut. Uwe Haspel und Marion Nawroth warben für das Interesse an einem Bürgerzentrum bzw. einer Bürgerstiftung. In Bautzen sollte eine Stätte der demokratischen Mitgestaltung entstehen.

 

 

Welche Ergebnisse ergab der Ideen- und Gedankenaustausch in den Geprächskreisen?

 

Gesprächskreis: Das Regionalgeld und seine Chancen

Die Teilnehmer waren sich einig, dass der Lausitzer soziale und wirtschaftliche Kreisläufe befördern kann. Zunächst muss die Aufgabe gelöst werden, weitere Unternehmen zu gewinnen, die den Lausitzer akzeptieren. Aufklärung ist zu leisten, Netzwerke zu bauen und Bürger zum Mitmachen zu gewinnen. Ein Stammtisch in Hoyerswerda wird in unserer Region wesentlich die Arbeit leisten. Kontakt: www.lausitzer.biz

 

Gesprächskreis: Der Tauschring – eine alte Idee neu beleben

Der Vorteil eines Tauschringes besteht darin, dass alle Teilnehmer aus dem Dienstleistungsangebot der gesamten Tauschgemeinschaft frei und geldlos auswählen können. Die Teilnehmer wollen für Bautzen einen Marktplatz suchen, ein Marktblatt entwickeln und eine Internetseite gestalten. Die Voraussetzung für das Gelingen ist die Bereitschaft, die laufenden Arbeiten mitzugestalten.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Gesprächskreis: Patenschaften – Zeit schenken

An diesem Tisch hatten sich Menschen zusammengefunden, die als Paten tätig werden wollen; zum Teil haben sie auch schon beim Patenschaftsprojekt der Caritas bis Ende 2010 mitgewirkt. So sprachen wir über Erlebnisse, Erfahrungen und über eine Wiederbelebung, allerdings ohne hauptamtliche Koordination. Wie das aussehen kann, soll in weiteren Gesprächen – auch mit Herrn Deckwart von der Caritas – besprochen werden.

Kontakt: www.sozialforum-bautzen.de (Dirck Rothe)

 

 

Gesprächskreis: Bürgerzentrum / Bürgerstiftung

Einige Teilnehmer wollen sich für ein Bürgerzentrum, einen Bürgertreff in Bautzen einsetzen. Erste Gespräche mit dem Bürgermeister stießen auf Verständnis. Andere sind davon überzeugt, dass Bautzen, wie viele Städte in Deutschland eine Bürgerstiftung braucht. Für die Bürgerstiftung stehen die Aktiven vor der Aufgabe, Menschen mit Zeit, Ideen und Geld zusammenzuführen. Nur so könnten Konzepte für Jugend-, Kultur- und Sozialprojekte entwickelt werden.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 

Was haben wir 2011 erreicht?

1. Das Nachdenken über unser Denken fand im Juni, September und November mit Frau Dr. Elka Zschernokoshewa unter dem Thema: „Anders sein und Dazugehören“ statt. Die Veranstaltungen wurden gut angenommen. Die Zusammenarbeit mit dem Steinhaus hat sich bewährt.

2. Unsere Aktion für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei erreichte ca. 100 Bürger, die sich in die Lebensretterdatei einschrieben.

3. Die Initiative BGE traf sich regelmäßig und konnte eine erfolgreiche „Woche des BGE„ gestalten. Ein großes Forum mit 2 Bundestagsabgeordneten (CDU, DIE LINKE.) und 2 Landtagsabgeordneten (SPD, FDP) sowie einem Vertreter der Piraten fand in der Öffentlichkeit besondere Beachtung.

4. Die Initiative für ein Bürgerzentrum hatte Kontakte mit dem Bürger meister zu ihrem Anliegen.

5. Der Stammtisch findet monatlich am 1. Mittwoch um 18.00 Uhr im Grünen Laden, Hauptmarkt 2, Bautzen, statt. Interessierte sind stets willkommen.

6. Am Tag der Vereine trat Das Sozialforum mit Aktionen „Ein Lächeln schenken“ und Befragungen zum Maximallohn und Minimallohn auf.

 

Auswertung als PDF-Dokument herunterrunterladen.

 

Sozialforum Bautzen, ein unabhängiges Bürgernetzwerk

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Webadresse: www.sozialforum-bautzen.de

Sprecherin: Birgit Delling Tel.: 035939/80088

 

 

 
26
Nov
2010
Freiheit durch Grundeinkommen | Drucken |  E-Mail

Jeder Mensch kann sich nur frei entscheiden und ein selbstbestimmtes Leben führen, wenn er seine Existenzsicherheit hat. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen kann das Leben ohne finanzielle Ängste und Demütigungen kreativ und verantwortungsbewußt gestaltet werden.

Heute nehmen viele Menschen jede Arbeit auch die unterbezahlte, krankmachende an, weil sie Existenzängste haben.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird in unserer Gesellschaft immer notwendiger. Die Arbeitsproduktivität steigt rasant, der technische Fortschritt braucht immer weniger Mitarbeiter in der Produktion und Verwaltung. Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis für Millionen Menschen. Die noch vorhandene Arbeit gerechter zu verteilen ist ein Gebot unserer Zeit.
Arbeiten, tätig sein, ist ein Grundbedürfnis aller Menschen. Die Mehrheit würde arbeiten wollen. Die Arbeitnehmer wären mit einem Grundeinkommen aber in einer viel besseren Position gegenüber dem Arbeitgeber.
Zahlreiche Analysen weisen nach, ein Grundeinkommen ist bezahlbar. Es gibt verschiedene Vorschläge, in welcher Höhe es sein sollte und wie es bezahlt werden kann. Eine Vermögenssteuer oberhalb eines Einkommens von 500 000 € würde schon einmal 20 Milliarden Einnahmen in das Staatssäckel fließen lassen.
Anne- Marie Russew
Bautzen

 

 
02
Jun
2010
16. Juni - DEMO in DRESDEN

 

 Wir sind mehr wert!

 

Wer heute kürzt, zahlt morgen drauf!

Milliarden Euro kürzen, zehntausende Stellen streichen – die Staatsregierung plant bei Kitas, Schulen, Hochschulen, im Jugend- und Sozialbereich, Kultur und bei der Polizei die massivsten Einschnitte seit 20 Jahren. Dagegen müssen wir uns gemeinsam wehren!

Die Staatsregierung will den nächsten Landeshaushalt auf einen Schlag um 1,7 Milliarden Euro kürzen. In den kommenden Jahren sollen 17.000 Stellen abgebaut werden. Damit setzt sie die die Zukunft und die Bildung von hunderttausenden Kindern, SchülerInnen, Studierenden, Jugendlichen und Benachteiligten aufs Spiel. Ihre Chancen sind mehr wert!

Die Staatsregierung gefährdet die Arbeit von zehntausenden ErzieherInnen, LehrerInnen und PolizistInnen sowie die Existenz von WissenschaftlerInnen, SozialarbeiterInnen,Kulturschaffenden und allen Beschäftigten der betroffenen Einrichtungen. Ihre Arbeit ist mehr wert!

Für diese kurzfristigen Einsparungen müssen wir alle später doppelt draufzahlen. Denn
hier zu sparen, bedeutet für die Zukunft weniger Bildung, weniger Sozialarbeit, weniger
Kultur aber mehr Arbeitslosigkeit, mehr Kriminalität und mehr Rechtsextremismus.
Dabei sind die Kürzungen keineswegs so unumgänglich, wie es die Regierung darstellt.
Wir sind mehr wert! Wer heute kürzt, zahlt morgen drauf!

Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, sondern fordern:

  • alle Kürzungen in Bildung, Sozialem, Kultur im laufenden Haushaltsjahr 2010 zurücknehmen!
  • keine Mittelkürzungen und Stellenstreichungen bei Bildung, Jugend, Soziales und Kultur im Landeshaushalt 2011/12!
  • Kitas, Schulen, Hochschulen, Studentenwerke sowie Jugend-, Sozial- und Kultureinrichtungen angemessen ausstatten!

 

 

Deshalb am 16. Juni auf nach Dresden!

Hochschule:

  • Treffpunkt 13:00 Uhr Friedrich List Platz (Hbf)
  • 14:00 Uhr Start – Carolabrücke – Augustugbrücke – Landtag

Soziales:

  • 15:00 Uhr Start Carolaplatz – Marienbrücke – Landtag

 

Öffentlicher Dienst:

  • Treffpunkt 15:30 Uhr Carolaplatz
  • 16:00 Uhr Start – Augustusbrücke – Landtag

Kundgebung vor dem Landtag: 17 Uhr

 

 

 
02
Jun
2010
"Wir zahlen nicht für Eure Krise" - für eine solidarische Gesellschaft

 Liebe Mitglieder, liebe Freunde 

am 12.06. findet in Berlin eine Demonstration statt: 
 
"Wir zahlen nicht für Eure Krise" - für eine solidarische Gesellschaft 

weitere Informationen unter: 
http://www.kapitalismuskrise.org 
 

ÜBRIGENS: Die Linke bietet Mitfahrgelegenheit: "....Aus Görlitz planen ca. 20 Leute an der Demo teilzunehmen. Sollten sich aus Euren Orten weitere Menschen finden würde sich ein Bus lohnen. Rückmeldungen bitte an den Koordinator der Aktion Jens Bekersch. Ihr erreichte Jens unter  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  und/oder unter 015128214343..."

 
18
Jan
2009
3. Sozialforum

Am 30.01.10 fand im Frauenzentrum Bautzen das 3. Sozialforum statt. Zum Thema „Ein Leben in Würde –  wie gestalten?“ trafen sich sozial und gesellschaftlich interessierte Menschen und diskutierten in 4 Arbeitsgruppen darüber, wie sich Gesellschaft, Arbeit, das Miteinander gerechter und würdevoller gestalten lassen. Unabhängig voneinander kamen alle 4 Gruppen, die sich zu den Themen „Region“, „Armut & Reichtum“, „Solidarität“ und „Arbeit“ Gedanken machten, zu einer Schlussfolgerung: Wir müssen Aufklärung betreiben. Wir müssen Zusammenhänge deutlich machen, nicht nur auf rechtlicher oder finanzieller Ebene, sondern vor allem auch auf psychosozialer Ebene. Was heißt es denn zum Beispiel Hartz IV-Empfänger zu sein – abgesehen von den rechtlichen und finanziellen Auswirkungen? Wie wirkt sich das emotional auf die betroffenen Personen aus, was bedeutet dies für ihren Alltag und ihre Stellung in der Gesellschaft? Und im Versuch, diese und viele weitere Fragen zu beantworten: In welcher Form kann man hier aktiv werden & helfen? Möglicherweise durch einen Angebotskatalog, oder durch konkrete Veranstaltungen & Aktionen, z.B. mit Betroffenen, Unternehmern, Autoren und Politikern. Gerne dürfen Sie das „Unabhängige Bürgernetzwerk – Sozialforum Bautzen“ dabei unterstützen. Dazu sind Sie recht herzlich jeden ersten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr im Grünen Laden am Hauptmarkt in Bautzen eingeladen. Steffen Grundmann